Jahresrückblick 2025: Haltung, Herz & KI

Ein persönlicher Blick auf die Highlights des Jahres.

Mein persönlicher Blick auf ein Jahr, das uns als Team (noch) stärker gemacht hat.

2025 war für uns bei TBO kein „weiter so“. Es war ein Jahr, in dem wir bewusst nachgeschärft haben, wofür wir stehen – und wie wir arbeiten wollen: mit Haltung, mit Herz und mit einem klaren Blick auf das, was jetzt kommt: KI als Verstärker unserer Stärken.

Ich nehme euch mit in ein paar Highlights, die für mich sinnbildlich für 2025 stehen

Go-Lives & Plattformen: Wenn Digitales wirklich zugänglich wird

Ein echtes Highlight war für mich der Launch der NAEJ Collection Plattform: eine digitale Plattform, die erstmals einen öffentlichen Zugang zu einer der größten privaten Sammlungen asiatischer Kunst in Europa ermöglicht.

Was ich daran besonders liebe: Hier geht’s nicht nur um „Content online stellen“, sondern um Studieren, Verstehen und Forschen – mit Tools, die einen echten Mehrwert schaffen. Zum Beispiel die Signature Timelines, über die sich Signaturen aus unterschiedlichen Schaffensphasen vergleichen lassen, um Aussagen zur Identifizierung und Datierung zu treffen. Dazu kommen Künstlerportraits, Werktraditionen und ein umfangreiches Literaturverzeichnis.

Eine Erkenntnis aus diesem Projekt, die ich 2025 immer wieder gesehen habe:
Gute digitale Produkte entstehen dort, wo UX, Technologie und saubere Datenstrukturen zusammenkommen – nicht als „Extra“, sondern als Basis.

Und: Es ist ein gutes Gefühl, wenn solche Arbeiten auch international weitergetragen werden. Bei der Royal Dresden Porcelain Collection hat die Auszeichnung aus 2024 (Apollo Award) 2025 spürbar nachgewirkt – u. a. durch die Auswahl als eines der Projekte für die The Best in Heritage Konferenz 2025 in Barcelona.

Ein persönlicher Blick auf die Highlights des Jahres.

Technologie-Fokus mit Rückenwind: Karl als CTO🥇

Zum Jahresstart haben wir uns technologisch noch stärker aufgestellt: Karl Szwillus ist seit dem 1. Januar 2025 unser CTO.
Das war (und ist) für mich ein wichtiges Signal: Wir investieren in strategische Technologiearbeit, nicht nur in operative Umsetzung.

Was ich an Karl besonders schätze: Er denkt nicht nur in Architekturen – sondern in Wirkung. In Produkten. In Teams.

Ein persönlicher Blick auf die Highlights des Jahres.

Barrierefreiheit: Pflicht wird Haltung

Ab 28. Juni 2025 ist digitale Barrierefreiheit in vielen Bereichen keine „Option“ mehr, sondern gesetzliche Realität (BFSG).
Für uns war das aber nie nur ein Compliance-Thema. 2025 hat uns nochmal sehr klar gezeigt:

Barrierefreiheit entsteht nicht durch Checklisten. Sondern durch Begegnung.

Ein Highlight war für mich unser Workshop mit Aaron Christopher Hoffmann. Sein Blick als blinder Nutzer (und sein sehr konkretes Feedback) hat uns nicht nur fachlich weitergebracht – sondern auch als Menschen und Produktmacher.

Und wir haben das Thema auch nach außen getragen: Beim World Usability Congress 2025 war Hannah als Speakerin dabei – mit dem Fokus, wie Accessibility-getriebene UX ein Team und seine Prozesse transformieren kann.

Wenn wir digitale Produkte bauen, die wirklich für alle funktionieren sollen, müssen wir früher, ehrlicher und praxisnäher testen. Genau daran arbeiten wir.

KI im Alltag: nicht als Buzzword, sondern als Werkzeug

2025 war auch das Jahr, in dem KI bei uns spürbar „aus der Experiment-Ecke“ raus ist – und in die täglichen Abläufe gewandert ist.

Ein schönes, sehr konkretes Beispiel: Wir haben uns ein eigenes CRM auf Basis von Microsoft Lists + Power Automate gebaut und dabei AI Builder genutzt, um z. B. E-Mail-Signaturen strukturiert auszulesen. Kein Overkill, keine Tool-Schlacht – einfach pragmatisch, wirksam.

Für mich ist das typisch TBO:
Technologie muss dienen. Dem Team. Den Prozessen. Und am Ende unseren Kund:innen.

Eine zentrale Erkenntnis aus 2025: KI bringt dann echten Fortschritt, wenn die Grundlagen stimmen – vor allem strukturierte, semantisch zugängliche Daten und klare Prozesse. Ohne das bleibt KI oft Deko.

Ein persönlicher Blick auf die Highlights des Jahres. 

Kultur ist kein Zufallsprodukt (und das freut mich besonders)

Dass wir als kununu Top Company 2025 ausgezeichnet wurden und uns sogar bereits für Top Company 2026 qualifiziert haben, hat mich ehrlich berührt – weil das Feedback aus dem Team kommt.

Was dort mitschwingt, ist genau das, woran wir arbeiten – jeden Tag:

  • Vertrauen & Eigenverantwortung statt Mikromanagement

  • Flexibilität, damit Leben und Arbeit zusammenpassen

  • Lernfreude & Offenheit für neue Tools und Denkweisen

  • Zusammenhalt, weil großartige Produkte nur im Miteinander entstehen

Employer Branding beginnt innen. Und 2025 war dafür ein starkes Jahr.

Und ja – das motiviert: Wenn Branchenmedien wie kress pro TBO über mehrere Jahre als führenden digitalen Dienstleister einordnen, ist das ein starkes Zeichen, dass unser Fokus auf Qualität und Wirkung ankommt

Unser Offsite: Retro, Resilienz – und der Auftakt für 2026

Im September waren wir beim TBO Summer Offsite 2025 auf Gut Wendgräbben. Drei Tage raus aus dem Alltag, rein in Fokus, Reflexion und Teamenergie.

Besonders hängen geblieben ist mir der Tag mit Andreas Kuffner (Resilienz & Kohärenz). Das war kein „Feelgood-Workshop“, sondern ein echtes Arbeiten an innerer Stabilität – individuell und als Team.

Und: Wir haben dort unser Fokusthema eingeläutet – „KI @ TBO“. Nicht als Ersatz für Menschen, sondern als Verstärker für das, was wir gut können: Kreativität, Strategie, Technologie.

Ein persönlicher Blick auf die Highlights des Jahres.

Fazit: 2025 hat uns klarer gemacht

Wenn ich 2025 in einem Satz zusammenfassen müsste, wäre es dieser:

Wir sind nicht nur gewachsen – wir sind klarer geworden.

Klarer in Haltung. Klarer in Zusammenarbeit. Klarer darin, wie wir Technologie einsetzen. Und klarer darin, dass gute Produkte immer auch etwas mit Menschen zu tun haben.

Danke an unser Team, unsere Kund:innen und Partner:innen für Vertrauen, Tempo, Diskussionen – und die gemeinsamen Erfolge.

Last but not least

Wenn ihr 2026 Themen wie Barrierefreiheit, KI in Produktteams, mobile Plattformen oder skalierbare App-/Web-Architekturen wirklich pragmatisch angehen wollt: Meldet euch. Wir teilen gern, was bei uns funktioniert – und bauen mit euch das, was Wirkung erzeugt.

Ruslan

Ruslan

Ruslan ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Digitalagentur TBO. Seit über 20 Jahren ist Ruslan Krohn in der Digitalbranche aktiv und war seitdem in leitender Position in verschiedenen Medienhäusern tätig. Ruslan ist Mobile- und Audio-Experte, schreibt in Special Interest Magazinen Artikel zu Audio-Innovationen und hält Impuls-Vorträge im Bereich der digitalen Transformation. Bei TBO verantwortet Ruslan die Themen Business Development & Beratung.